Pädagogischer Alltag

 

Herausforderndes Verhalten bei Kindern

Herausforderndes Verhalten begegnet Erzieher_Innen in unterschiedlicher Form: aggressives Verhalten wie Schlagen, Treten, Beißen, Provokationen, Beschimpfen, Wegnehmen oder Kaputtmachen, Wut- und Trotzanfälle oder auch Unruhe und Überaktivität.
Um solchen Herausforderungen konstruktiv begegnen zu können, geht es in dem Seminar im ersten Schritt darum, die Gründe für ein solches Verhalten zu verstehen. Wie entwickeln sich z.B. sozial-emotionale Fähigkeiten und die Frustrationstoleranz bei Kindern? Was sind mögliche Ursachen für das „störende“ Verhalten? Was teilen uns Kinder durch ihr Verhalten mit?
Im zweiten Schritt geht es um den konstruktiven Umgang mit herausforderndem Verhalten: Wie stoppe, unterstütze und begleite ich als pädagogische Fachkraft solche Kinder in der Gruppe und im direkten Kontakt? Warum ärgern mich bestimmte Verhaltensweisen mehr als andere? Was sind meine eigenen Grenzen und wie gehe ich damit um? Wann muss professionelle Hilfe herangezogen werden? Wie kommuniziere ich mit den Eltern?
Antworten auf Fragen wie diese werden im Seminar gemeinsam lösungsorientiert erarbeitet. Ziel dabei ist es, neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Lösungen für den pädagogischen Alltag zu finden.

Mögliche inhaltliche Schwerpunkte

  • Entwicklung von Konfliktverhalten bei Kindern/ Konfliktmotive
  • Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen
  • Aggressives und grenzenloses Verhalten: Was ist „Aggression“?
  • Entwicklung und Typen aggressiven Verhaltens, Umgang mit Aggressionen im Kontakt und in der Gruppe
  • AD(H)S: Begriffsklärung, Abgrenzung zu unruhigem Verhalten, Umgang im Kontakt und in der Gruppe
  • Umgang mit Wut
  • Strategien der Emotionsregulation
  • Kommunikationsstrategien in Grenzsituationen
  • Wenn Kinder streiten: Umgang mit Konflikten, Phasen der Konfliktklärung
  • lösungsorientiertes Untersuchen von Fallbeispielen, Reflexion pädagogischen Handelns und Erarbeiten neuer Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag
  • Kommunikation mit Eltern in Bezug auf auffälliges Verhalten in der Kita

Methoden
Theoretischer Input, Reflexion, Austausch und Diskussion, Kleingruppenarbeit

Dauer: 1 oder 2 Tage (9.00 bis 16.00Uhr)

Termin: nach Absprache

Referentin: Caroline Jeckel (Diplom- Heilpädagogin, Sprachtherapeutin, Gestalttherapeutin)

Kosten: 1 Tag 500,-€  / 2 Tage 950,-€ (MwSt. befreit)

Partizipation von Kindern in der Kita – wie kann das gehen?

Die UN-Kinderrechtskonvention betont das Recht der Kinder auf Beteiligung an allen sie betreffenden Angelegenheiten.
Nach dem Bildungsverständnis des Berliner Bildungsprogramms (BBP)  ist die Beteiligung der Kinder unerlässlich für das Gelingen ihrer Bildungsprozesse. Denn: Bildung als Eigenaktivität braucht die Möglichkeit, eigene Ziele und Interessen verfolgen zu können.
Die Kita als zentraler Lebensbereich der Kinder hat die Aufgabe, ihnen die Beteiligung in allen sie betreffenden Angelegenheiten zu ermöglichen.
Aber was heißt das in der Praxis?
Sollen die Kinder jetzt die „Bestimmer“ sein?
Verfügen sie überhaupt über die hierfür notwendigen Kompetenzen?
Wissen erfahrene und wohlwollende Erwachsene nicht viel besser, was den Kindern gut tut?
Und: Wird den Kindern durch Beteiligung nicht viel zu viel Verantwortung aufgeladen?

Ziel der Fortbildung:
Die Fortbildung soll Kita-Teams die Möglichkeit geben, sich über Theorie und Praxis der Partizipationspädagogik zu informieren und sich hierzu in Bezug auf die eigene Arbeit eine Position zu erarbeiten.
   
Inhalte der Fortbildung:  
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung:

  • Was ist unter „Beteiligung der Kinder“ zu verstehen?
  • Wie kann sie in der Kita realisiert werden?
  • Was heißt das für die Arbeit mit den jüngsten Kindern?
  • Welche Anforderungen stellen sich aus dem Anspruch auf Beteiligung der Kinder an die Institution Kita, an die Erzieher/innen?
  • Gibt es Grenzen der Beteiligung und wo liegen diese?

In dem Seminar wird diesen bzw. ähnlichen Fragen der Teilnehmer/innen anhand der UN-Kinderrechtskonvention und des Berliner Bildungsprogramms nachgegangen. Einschlägige Projekte, Modelle und Praxisbeispiele werden vorgestellt und auf dem Hintergrund der beruflichen Erfahrungen der Teilnehmer/innen  diskutiert.

Methoden:
Information, fachlicher Austausch und Reflexion der eigene beruflichen Handelns, Kleingruppenarbeit, Diskussion im Plenum

Dozentin: Gabriele Berry
Termin: nach Absprache
Dauer: 2 Tage; bei Bedarf kann ein weiterer späterer Auswertungstag zugebucht werden.

Preis: 950,-€ für zwei Tage

Der Übergang von der Kita in die Grundschule – Chance und Herausforderung

Voller Stolz verkünden die Kinder: „Bald komme ich in die Schule!“ Zuweilen mischen sich allerdings Bedenken und Unsicherheiten in die Vorfreude:
Werde ich das alles bewältigen?
Wie werden die Kinder in meiner Klasse sein? Werde ich neue Freunde finden?
Was ist, wenn ich etwas nicht weiß?
Wird die Lehrerin nett sein?
Jeden Tag so früh aufstehen!
….
Der Wechsel vom Kita- zum Schulkind ist eine klassische Übergangssituation. Übergänge begleiten Menschen ihr Leben lang. Sie beinhalten vielfältige Veränderungen und neue Anforderungen. Sie wirken als Chance und Herausforderung zugleich: als Chance, weil sie entscheidende neue Erfahrungen ermöglichen und Entwicklungsimpulse geben; als Herausforderung, weil sie das Risiko beinhalten, dass die neuen Anforderungen nicht befriedigend bewältigt werden können.
Was kann die Kita dazu beitragen, dass den Kindern der Übergang in die Schule gelingt?
    
Ziel der Fortbildung:
Die Fortbildung soll Kita-Teams die Möglichkeit geben, die Situation des Übergangs   
   
Inhalte der Fortbildung:  
Folgende Themen bzw. Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung:

  • Bedeutung von Übergängen für den Entwicklungs- und Bildungsprozess
  • Was hilft, Übergangssituationen erfolgreich zu meistern?
  • Der Übergang von der Kita in die Grundschule: Wer ist alles daran beteiligt?
  • Was kann die Kita dafür tun, dass der Übergang gelingt?
  • Wie bereiten sich Kinder darauf vor?
  • Wie können die Eltern, die Schule und die Pädagoginnen und Pädagogen der Kita  zusammenwirken, damit der Übergang gelingt?

Methoden:
Information, fachlicher Austausch und Reflexion der eigenen beruflichen Handelns, auch anhand von Praxisbeispielen und Projekten; Kleingruppenarbeit, Diskussion im Plenum.

Dozentin: Gabriele Berry
Termin: nach Absprache
Dauer: 2 Tage

Preis: 850,-€

Das Berliner Bildungsprogramm in der Kita - Eine Einführung

Die TN erhalten einen Überblick über das Berliner Bildungsprogramm und seine Bedeutung für die praktische Arbeit in der Kita. Die TN reflektieren ihre aktuellen Arbeitsbereiche und Möglichkeiten der Verbesserung. Die interne Evaluation eines ausgewählten Aufgabenbereiches wird exemplarisch gemeinsam vorbereitet.

Inhalte

Einführung und Überblick Berliner Bildungsprogramm Das Bild vom Kind im BBP -unser Bild vom Kind in der Kita Bildungsbereiche und Aufgabenbereiche des BBP was ist interne Evaluation? Wie läuft sie ab? Womit sind wir zufrieden? Was können wir besser machen? Welche Möglichkeiten haben wir?

Ablauf

Der Workshop beinhaltet 4 Blöcke a 90 Minuten. Am Vormittag werden die Leitideen und die Arbeitsweise des BBP vorgestellt. Anhand ausgewählter Bereiche des BBP werden am Nachmittag gemeinsam mit den TN die Anforderungen an eine interne Evaluation erläutert und praxisnah vorbereitet. Hierbei werden die Stärken und Ressourcen der Kitas hervorgehoben und an die Anforderungen des Berliner Bildungsprogrammes angeknüpft.

Methoden

Reflexion des beruflichen Handeins, Theorie, Austausch, Diskussion, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen der Kitas
Dozentin: Dipl. Soz.-päd. Cordula Sanner
Termin: nach Absprache
Dauer: 1 Tag (9.00-16.30)
Personen: Ihr Team
Ort: Ihre Kita

Preis: 470,-€

 

Selbstbehauptung und soziales Lernen durch Gewaltbewusste Pädagogik

Für die persönliche Entwicklung von Kindern gehört es zu den wichtigsten Voraussetzungen, dass sie sich geborgen fühlen, dass sie ihre Umgebung als sicher und verlässlich erleben.

Für ein Leben in Partnerschaftlichkeit und Gemeinschaft ist es eine der wichtigsten Voraussetzungen, Unterschiedlichkeiten und Grenzen anderer zu kennen und zu respektieren.
Gewaltbewusste Pädagogik bietet ein Praxisprogramm, um Grenzen zum Schutz der Persönlichkeit angemessen zu formulieren und zu vermitteln. Sie zeigt auf, wie Erziehende achtsam und schützend eingreifen können, wenn diese Grenzen verletzt werden. Gewaltbewusste Pädagogik ist zugleich eine professionelle Haltung und eine Voraussetzung für demokratische Teilhabe.
Gewaltbewusste Pädagogik kann als Grundlage dienen für die Entwicklung von pädagogischen Konzeptionen und von Qualitätsstandards. Sie eignet sich in besonderer Weise zur Teamentwicklung.

Seminarinhalte

Bearbeitung von Beispielen aus dem pädagogischen Alltag der Teilnehmenden
Begriffsklärungen: Konflikt, Aggression, Gewalt
Aktuelle Erkenntnisse zu Aggression und Gewalt
Wirksame Prävention und Konfliktbegleitung durch Klärung der Bedürfnisse aller Beteiligten
Modellverhalten und Alltagsgewohnheiten; Gewaltvermeidung in der Kommunikation
Ziele und Wege pädagogischer Einflussnahme: Klare Unterscheidung des pädagogischen Umgangs mit Grenzen, mit organisatorischen Notwendigkeiten, pädagogischen Vereinbarungen und mit Normen oder Werten.
Klarheit über die Grenzen des eigenen Auftrags und der eigenen Möglichkeiten
Grenzen deutlich machen und pädagogisch angemessen eingreifen, wenn diese verletzt werden
Gefühlsbildung und soziales Lernen

Seminarmethodik
Impulsreferate, themenbezogene Kleingruppenarbeit, Diskussionen im Plenum, exemplarische Fallbesprechungen; Analyse und praktische Übungen anhand der Beispiele.

Dozent: Dipl.-Päd.Gernot Krieger
Termin: nach Absprache
Dauer: 2 Tage (jeweils 9.00- 16.30)
Teilnehmer/innen: max. 14 Personen

Preis: 820,-€

 

Wie Kinder lernen und wie wir sie darin unterstützen und begleiten können

Das Verständnis frühkindlicher Bildung im Berliner Bildungsprogramm geht von der Selbstbildung des Kindes aus. Selbstbildungsprozesse sind keine Selbstläufer, sondern müssen von den Erwachsenen begleitet, unterstützt und gefördert werden.
Dazu gehören sowohl die Gestaltung einer anregungsreichen Lernumwelt als auch der dialogische Austausch.

Inhalte und Lernziele

  • Wie Kinder lernen (neurobiologische und psychologische Grundlagen)
  • Was Kinder in der Kita lernen können - den Kompetenzen auf der Spur
  • das kindliche Spiel als Königsweg des Lernens 
  • Zugänge finden zu den Themen, Interessen und Ressourcen der Kinder
  • Raum und Material – Die Kita als Lernwerkstatt
  • Entdeckendes Lernen im Dialog

Methoden
Input, Reflexion der eigenen Praxis, Kleingruppenarbeit

Dozentin: Dip. Päd. Björn Sturm
Temin: nach Absprache
Dauer: 1 Tag (9.00 – 16.00 Uhr)
Personen: Ihr Team
Ort: Ihre Kita

Preis: 450,- € 

 

Kinder brauchen Werte - Werteentwicklung in der frühkindlichen Bildung

Inhalt:

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem großen Wandel: Globalisierung, Weltwirtschaftskrise, Klimawandel und die daraus entstehenden Veränderungen schaffen neue Herausforderungen.

Was brauchen vor allem Kinder in dieser Zeit, wie müssen sie für die Zukunft gestärkt werden und welche Werte geben wir ihnen mit auf den Weg?

Sicher ist, dass sie starke und selbstbewusste Vorbilder benötigen. Sie brauchen Menschen, die ihre eigenen Werte kennen und vorleben können, die Antworten auf Sinnfragen geben und Bedingungen schaffen, in denen Kinder emotional und sozial gestärkt werden.

Uns ist oft nicht bewusst, dass unsere persönlichen und biografisch geprägten Einstellungen und Überzeugungen das Verhalten bestimmen und damit auch die Wertevermittlung.

In dem Seminar befassen wir uns sowohl mit unseren persönlichen Werten, wie auch damit, welche Werte in der jeweiligen Kita sich z.B. in der Konzeption und in Regeln wiederfinden. Diese hinterfragen wir auf ihre Aktualität und praktische Umsetzung.

Anhand von spielerischen Übungen wird deutlich werden, wie Werteerziehung konkret und praktisch im Kitaalltag umgesetzt und gelebt werden kann.

Weitere Inhaltliche und Schwerpunkte:

  • Werte gestern und heute
  • SelbstWert und Wertschätzung
  • Religiöse Werte und Sinnfragen in der Arbeit mit Kindern
  • Soziale und emotionale Kompetenzen
  • Werte als pädagogische Zielsetzung
  • Praktische Umsetzung der Werteerziehung im Kitaalltag

Zielgruppe: Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Dozentin: Roswitha Weck
Termin: nach Absprache
Dauer: 2 Tage (jeweils 9.00-16.30)
Personen: Ihr Team
Ort: Ihre Kita

Preis:  840,-€

 

Lernt mein Kind in der Kita genug? Ist es gut auf die Schule vorbereitet?

Mit diesen Fragen verunsicherter Eltern müssen sich ErzieherInnen im Jahr vor der Einschulung immer wieder neu auseinandersetzen. Alle an der Erziehung und Bildung von Kindern Beteiligten sind an einer guten Vorbereitung der Kinder auf die Schule interessiert, vertreten aber recht unterschiedliche Auffassungen bei der Klärung des Was und Wie und der Verantwortlichkeiten.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen deshalb folgende Fragen:

  • Auf welche Veränderungen und Herausforderungen müssen sich Kinder beim Übergang in die Schule einstellen?
  • Was brauchen Kinder, um den neuen Bedingungen und Anforderungen in der Schule gewachsen zu sein?
  • Über welche Kompetenzen, welches Wissen, und Können, über welche Einstellungen sollten sie verfügen, um den Übergang gut, möglichst stressfrei zu bewältigen?
  • Wie lernen kleine Kinder? Wodurch unterscheidet sich das Lernen vor der Schule vom Lernen in der Schule?
  • Welche Lernmöglichkeiten und Chancen bietet das Leben im Kindergarten für die Aneignung von Erfahrungen und Kompetenzen, die Kindern den Schulstart erleichtern?
  • Wie können Kinder gezielt in ihrer Vorbereitung auf das Lernen in der Schule und das Leben im Hort unterstützt werden?
  • Wie kann eine sinnvolle Kooperation zwischen Kita, Familie und Grundschule gelingen?
  • Die Fortbildung will ermutigen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und Neues zu erproben und das im Dialog mit allen Beteiligten vor Ort.

Referentin: Gabrielle Berry oder Cordula Sanner
Temin: nach Absprache
Dauer: zwei Tage
Personen: Ihr Team
Ort: Ihre Kita

Preis: 920,- € (MwSt-befreit)

Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Denkens bei Kindern

„Das Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft." (Aristoteles)
Durch die eigenaktive Aneignung der Welt treffen schon die Kleinsten auf naturwissenschaftliche und auch mathematische Phänomene. In dieser Veranstaltung werden die TN erkennen, warum man für naturwissenschaftlich und mathematische Erfahrungen und die damit verbundenen Phänomene keine „aufgesetzten" Experimente braucht und wie, wann und wo im pädagogischen Alltag diese Phänomene gemeinsam mit den Kindern bestaunt werden können.

Ziele
Die TN finden Antworten auf die Frage, welche Möglichkeiten des forschenden Lernens bereits in der Arbeit mit Kleinkindern möglich sind.
Die TN setzen sich mit möglichen Phänomenen des Alltags auseinander und finden einen altersangemessenen „forschenden Zugang" sowie Erklärungen.
Es werden naturwissenschaftliche Phänomene vorgestellt, die sich aus den Alltagssituationen in der Kita ergeben können und berücksichtigen die Interessen, Bedürfnisse und die natürliche Neugier der Kinder, so dass dies leicht auf den pädagogischen Alltag in der jeweiligen Kita übertragen werden kann.

Methoden
Gruppenarbeit und Diskussion in der Gesamtgruppe, Übungen zum Themenbereich und Erfahrungsaustausch in Kleingruppen, Reflektion der eigenen Praxis an Hand von Texten und Arbeitsblättern, verschiedene Präsentation durch die Dozentin.

Dozentin: Kathrin Ernst
Temin: nach Absprache
Dauer: 1 Tag (9.00 - 16.30)

Preis: 470,- €

 

Inklusion - Begleitung und Beratung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf

Eine wesentliche Aufgabe im pädagogischen Alltag stellt die Integration von Kindern mit einem erhöhten Förderbedarf dar. In der Fortbildung werden die Aufgaben der Erzieher(inn)en in Kooperation mit dem Kollegium, mit externen Fachkräften und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern erläutert und miteinander systematisiert.

Grundsätzliches Ziel ist die Verwirklichung einer Pädagogik der Vielfalt - der Inklusion, deren wesentliche Merkmale die selbstverständliche, soziale Integration von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung sowie die individuelle Entwicklungsförderung der Kinder im sozialen Kontext (Familie, Kita, Sozialraum) ist.

Auf Grundlage der für die Arbeit in Kindertagesstätten maßgeblichen Gesetze sowie unter Beachtung der eigenen Konzeption werden im Laufe der Fortbildung die jeweiligen Aufgabenbereiche einer gezielten Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen thematisiert. Begleitet durch die Dozentin, reflektieren die Teilnehmer(inn)en der Fortbildung ihre pädagogische Praxis und erweitern ihr Wissen und ihre Kompetenzen für die pädagogische Arbeit mit Kindern und deren Familien nach dem Inklusionsansatz.

Methoden
Theoretischer Input, Reflexion eigenen pädagogischen Handelns, Austausch und Diskussion, Kleingruppenarbeit unter Einbezug verschiedener Medien

Dozentin: Kathrin Ernst
Termin: nach Absprache
Dauer: ein bis zwei Tage (9.00 - bis 16.30)

Preis: 450,-€ / 850,-€